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Liebe Läuferinnen, lieber Läufer, liebe Sportbergeisterte,

bevor es Ostern wird sind wir Euch allen noch das Ergebnis unseres ersten Rotary E-Run, dem virtuellen Nikolauslauf schuldig. Wir sind überwältigt über den Zuspruch, den unser Lauf erfahren hat. Über 450 Anmeldungen haben wir zur Erstauflage unseres Laufs wirklich nicht erwartet. Und, dass so viele auch noch unseren Charity-Zweck so überzeugend fanden, dass zusätzlich gespendet wurde, das ist großartig.

TeilnehmerInnen aus der Schweiz, aus Österreich, aus Großbritannien, aus Kanada, aus Südafrika, aus den USA zeigen beeindruckend, dass ein virtueller Lauf die Welt zusammen bringen kann. Ein herzliches Dankeschön an die vielen Lauf- und sogar Radfahrgemeinschaften, die uns unterstützt haben.

Das war ein tolles Projekt!  ?

€ 8.250,- für die vergessenen Mädchen von St. Petersburg

Die Spendenübergabe musste leider virtuell stattfinden. Der amtierende Präsident des Rotary E-Club Rhein Main International, Udo Peters, konnte dieses stolze Ergebnis präsentieren. Hilfe, die ankommt.

Auch die Einrichtung der Mädchen in St. Petersburg hat noch einmal besonders unter den Einschränkungen und Belastungen durch die Corona-Epedemie zu leiden gehab.

Frau Windisch de Lates von der Deutschen Lebensbrücke e.V. war jedenfalls sichtlich freudig überrascht.
 

Im Herbst melden wir uns wieder

Der Nikolauslauf soll keine Eintagsfliege bleiben. Wie angekündigt planen, wir auch für dieses und die nächsten Jahre ähnliche Läufe durchzuführen. Und in jedem Jahr wollen wir ein klein wenig Gutes tun und ein anderes Projekt unterstützen. Bleibt uns gewogen. Bleibt glücklich, zufrieden und gesund!

Ganz liebe Grüße vom Organisationsteam beim Rotary E-Club Rhein Main International

Der Charity-Zweck 2020

Wie der heilige Nikolaus von Myra (siehe Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra) möchten wir auch ganz unterschiedliche Projekte unterstützen. In diesem Jahr haben wir uns für dieses Projekt entschieden:

St. Petersburg – Dr. Sereda Rehabilitationzentrum für Mädchen

Kinder, die keiner haben will

Die Deutsche Lebensbrücke e.V. hilft Dr. V. Sereda und seinen „verlassenen Mädchen“.

Seit ihrer Gründung unterstützt die Deutsche Lebensbrücke e.V. Projekte für Kinder in Sankt Petersburg. Aktuell erschwert auch dort die Coronakrise unsere Projekte, ganz besonders ist aber unser Projekt „Dr. Sereda-“ - eine Mädchenhilfe in Sankt Petersburg“ betroffen.

Dort betreuen Dr. Sereda und sein Team derzeit ca. 25 Mädchen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren. Der Arzt hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kindern zu helfen, die sonst keiner haben will. Wir können uns in Deutschland nicht vorstellen, wie diese Mädchen leben. Es gibt in Russland vor allem in den Städten viele Menschen, die die „Wende“ sozial nicht überlebt haben. Sie wohnen in sogenannten „Kommunalkas“, einer Wohnform aus dem 19. Jahrhundert. Mehrere Familien teilen sich eine Wohnung, jede Familie hat nur ein einziges Zimmer, unabhängig von der Zahl der Personen. Oft müssen sogar Geschiedene weiter zusammenleben.

Eines der gravierendsten sozialen Probleme ist die Zerrüttung der Familie - verursacht durch Haushaltseinkommen unter dem Existenzminimum, unmenschliche Lebensbedingungen, Promiskuität und die Auswirkungen von Drogen- und Alkoholmissbrauch und in den letzten Jahren auch Aids und psychologischen Krankheiten. Die Folgen sind eine beängstigende Verbreitung von Kindesvernachlässigung und -misshandlung.

Um diese Mädchen wollte sich niemand kümmern

In solchen Situationen sind die Leidtragenden immer die Kinder. Viele fliehen vor der täglichen Misshandlung und dem Elend auf die Straße. Dort vegetieren sie mehr schlecht als recht und ziehen sich nicht selten Infektionskrankheiten wie Hepatitis und Tuberkulose zu. Viele von Ihnen sind HIV positiv, ein weiterer Grund, warum keiner diese Kinder haben will, die Familien nicht, und auch nicht die staatlichen Heime. Nur Dr. Sereda nimmt sie in sein Rehabilitationszentrum für Mädchen auf.

Vor ca. 10 Jahren gründete Dr. Sereda dieses Miniwohnheim, speziell um jungen Mädchen zu helfen, die vernachlässigt und misshandelt wurden und die nicht mehr von der eigenen Familie adäquat versorgt werden können. Sie werden medizinisch versorgt; sie werden therapiert; ihre schulische Entwicklung wird unterstützt und es wird ihnen im Bereich des sozialen Verhaltens professionell geholfen. Es gibt im Zentrum eine eigene Ärztin, Psychologen, Lehrer, eine Köchin und viele freiwillige Studenten. Die Mädchen nehmen z.B an Handwerk-, Computer- und Tanz-Kursen im Heim teil.

Dr. Sereda will den Mädchen einen Teil ihrer Kindheit zurückzugeben. Sie sollen lernen, dass sie wichtig sind und dass es Leute gibt, die ihnen helfen wollen, ihre persönlichen Probleme zu meistern. Sie werden auf ein wertvolles, erfülltes und möglichst glückliches Leben vorbereitet.

Mit unendlich viel Geduld und Zuneigung versucht das Team um den russischen Arzt, diese "verlorenen“ Mädchen zu heilen, an Körper und Seele. Und nach einiger Zeit blühen sie auf, und man sieht ihnen von außen nicht mehr gleich an, was sie durchgemacht haben.

Das Geld für die Betreuung ist aufgebraucht

Corona hat die eh schon finanziell angespannte Situation noch verschlimmert. Eigentlich wäre das Heim diesen Sommer über geschlossen, bzw. nur im Basismodus betrieben worden. Aber wegen der Pandemie konnten die Mädchen nicht in ihre Sommercamps. Sie blieben im Zentrum und wurden natürlich verköstigt und unterrichtet. Jetzt ist das Budget aufgebraucht und Dr. Sereda ist gezwungen, viele der Angebote und Aktivitäten auf ein Minimum herunter zu fahren.

Seit September ist wieder voller Betrieb, das heißt 3 Mahlzeiten am Tag, Schulunterricht, Zimmer sauber machen, psychologische Betreuung, Hausaufgabenüberwachung, Medikamenteneinnahme und das Erlernen von Sozialkompetenzen durch Rollenspiele oder ähnliches. Kulturangebote sind wegen Corona gestrichen.

Dr. Sereda benötigt  dringend Geld für die Betreuer, für das Essen, für den Unterhalt des Heimes. Er bekommt leider keinerlei staatliche Unterstützung, deshalb ist er so dringend auf die Hilfe von Spenden und Sponsoren angewiesen. Die Deutsche Lebensbrücke e.V. will ihn unterstützen.
„Bitte helfen Sie uns, den verlorenen Mädchen von Sankt Petersburg zu helfen!"

Weitere Infos zu diesem Projekt finden Sie auf der Homepage der Lebensbrücke https://www.lebensbruecke.de/gegen-kinderarmut/weltweit/strassenkinder/strassenkinder-weltweit.html

Unser Shirt

Unser Shirt in den Größen XS, S, M, L und XL könnt ihr bei der Anmeldung bestellen solange der Vorrat reicht. Das Shirt kostet € 15,- inkl. ges. MWSt. Wir versenden es frei Haus innerhalb der EU. Wir haben leider keine Möglichkeit außerhalb der EU zu versenden.

Spenden

Du bist kein Sportler, findest aber unser Projekt irgendwie gut und möchtest es unterstützen?

Dann freuen wir uns über eine Spende, die 1:1 an das Projekt 2020 "Die vergessenen Mädchen von St. Petersburg" weitergeleitet wird.

Bitte überweise Deine Spende auf folgendes Konto:
Rotary E-Club Rhein-Main International
IBAN DE15 7956 2514 0007 2364 76
BIC GENODEF1AB1

Spendenzweck: Rotary E-Run 4 Charity 2020

Bis € 200,- genügt als Nachweis Deiner Spende Dein Kontoauszug.

Möchtest Du eine Spendenbescheinigung? Dann schreibe bitte in die Überweisung Deinen Namen und Adresse.